Am vergangenen Wochenende ging sie zu Ende, die lange erwartete Weltorchideenkonferenz in Dresden. Da ich an der Durchführung des Vortragsprogramms beteiligt war, hatte ich genaue Einblicke in die Abläufe, sodass nach 1,5 Jahren der Planung und Abstimmung ein abwechslungsreiches Vortrgasprogramm zustande kam. An vier Tagen konnten die Registranten immer zwischen drei parallelen Sessionen wählen. Die Vortragssprache war englisch, aber über eine von uns zur Verfügung gestellte APP konnte jeder Teilnehmer seine Landessprache auf seinem Mobiltelefon erhalten. Trotz Krisen in Nahost kamen fast alle VortragsrednerInnen.
Unten der Austellungsstand von Franz Glanz

Dendrobium glomeratum unten


Champion der Schau eine Schomburgkia Cattleya Hybride
Die Ausstellung war riesig mit über 90 Ausstellungsständen. Eine ganze Messehalle war dem Orchideenverkauf vorbehalten. Es war nicht möglich dort einen Überblick zu erhalten.

Ich vermute aber dass auch SpezialistInnen auf ihre Kosten kamen und seltene Stücke ergattern konnten.

Dendrobium speciosum

Dendrobium senile
Die Bewertung der Schaustände und Einzelpflanzen wurde von 180 BewerterInnen durchgeführt und dauerte einen ganzen Tag. Am Samstagabend wurde in der Brauerei Watzke ein würdiges Galadinner veranstaltet, dabei wurden die Besitzer der besten Pflanzen und der besten Schaustände geehrt. Mit über 1000 RegistrantInnen war diese Weltorchideenkonferenz eine der erfolgreichsten der letzten Jahrzehnte.

Roland Schettler mit Bijaya Pant aus Nepal und Kanchit Thammasiri aus Thailand


Das Berwertungsteam Dendrobium
Meine erste Weltorchideenkonferenz habe ich als Teenager in Frankfurt 1975 besucht, dazwischen viele dieser Konferenzen in vielen Ländern besucht, dort ebenfalls als Bewerter und Vortragsredner fungiert, aber so nah wie in Dresden war ich noch nie am Thema Weltorchideenkonferenz beteiligt.


Eine Komplexhybride von der Firma Dürbusch
