Dendrobium Gatton Sunray

Jetzt blüht sie wieder, eine der spektakulärsten Dendrobium Hybriden Gatton Sunray. Sie ist schon 1919 von Coleman durch Kreuzung von D. pulchellum x chrysotoxum und nochmal pulchellum entstanden. Die Pflanze wird sehr groß mit Bulben über ein Meter, die leicht schräg nach außen wachsend ziemlich ausladend werden. Pflanze steht in einem Tontopf, das Substrat ist seit langem zerstört, aber die Pflanze wächst weiter, ohne Einschränkungen. Ich vermute, ich würde sie auch nicht mehr aus dem Topf bekommen. Kultur temperiert. Blütenstände erscheinen an alten Bulben im Frühjahr. Halten meist nur 14 Tage. Der Kontrast gelb rot fällt sehr kräftig aus. Achtung Neutriebe, die zeitgleich mit den Blütenständen erscheinen, fallen schon mal den Nacktschnecken zum Opfer. Und wie bei allen Dendrobien, verseuchtes Wasser mit Pilzen oder Bakterien führt zum Ausfaulen der Neutriebe. Gedüngt wird bei jedem Wässern mit Orchid Focus Wachstumsdünger. Gegen Ende des Triebaufbaues zum Ausreifen auch mit Orchid Focus Blütendünger.

Dendrobium Gatton Sunray

Dendrobium officinale oder doch catenatum?

Jetzt blüht sie wieder diese Orchideenpflanze mit ihren interessante Grün/rot gefärbten Blüten. Ich kultiviere sie in Töpfchen oder aufgebunden. Sie mag nicht zu viel Dünger und ist auch mit wenig Wasser zufrieden. Meine Pflanzen habe ich alle entweder von der Schwerter Orchideenzucht unter obskuren Namen oder selbst aus China als Tee importiert.

In China werden diese Pflanzen im Großen Stil angezogen, weil man damit Naturheilmittel gegen Magenverstimmung, Erkältungen und sogar Krebs herstellt.
Die Orchidee stammt aus Korea, China und Südtaiwan sowie Japan aus Höhen von 300 bis 1600m und wurde 1830 von Lindley beschrieben.

Dendrobium catenatum

Dendrobium chrysotoxum

Viele Dendrobienpflanzen blühen gelb bis strahlend gelb. So auch Dendrobium chrysotoxum. Aber wenn sie dann blühen, bin ich von diesem Gelb echt begeistert. Leider dauert die Freude daran meist maximal 10 Tage. Da es sich um ein sehr großes Dendrobium handelt, wird sie in einem 18er Topf in Rindensubstrat kultiviert und regelmäßig gedüngt, wenn sie sich im Triebwachstum befindet. Nach Abschluss dieses Triebwachstum im frühen Frühjahr hilft eine kurze, kühle und helle Ruhezeit dabei Blütenstände zu erhalten.

Die Pflanze wurde 1847 von Lindley beschrieben. Der Artname bezieht sich auf den gebogenen Blütenstand. Die Pflanze wächst ursprünglich in Vietnam, China, Thailand ´, Laos, Myanmar und Indien in Höhen von 400 bis 1600m.