Pünktlich zum Jahreswechsel gelbes Dendrobium blüht

Jetzt ist es endlich wieder soweit, meine größte Orchideenpflanze blüht schon wieder. Sie wird in einem Topf von 30 cm Durchmesser in Rindensubstrat kultiviert. Ich vermute, dass die Rinde nicht mehr in ihrer ursprünglichen Form vorhanden ist. Da ich aber bei jedem Sprühen und jedem Wässern Dünger verwende, scheint das der Pflanze nicht zu schaden.

Werde die Pflanze wohl einmal umpflanzen müssen.

Dendrobium venustum

Da ich im Moment ein Buch über Dendrobien schreibe, freue ich mich immer über Blüten von Pflanzen, die ich noch nicht als Bild habe. Besagtes Dendrobium stammt aus Thailand, Laos, Myanmar Kambodscha aus Höhen zwischen 300 und 500m und wurde von Teijsm & Binn. 1864 beschrieben.

Kultur aufgebunden, im Topf eher schwierig, neigt zum Ausfaulen.

Oncidium soteanum

Jetzt blüht sie wieder, meine Orchidee mit diesem aus Gründen der Priorität gültigen Namen. Ich habe sie 1974 in Lemförde gekauft und sie hat viele Jahre in meiner Sammlung ausgehalten.
Inzwischen werden von ihr meist Hybriden gehandelt, die ich nicht mehr duften.

Kultur im Topf mit Rinde und regelmäßiger Düngergabe.

Oncidium sotoanum

Paphiopedilum spicerianum

Das jetzt wieder blühende Paphiopedilum spicerianum stammt aus Indien, Bhutan, Myanmar und Yunnan in China aus Höhenlagen zwischen 300 und 2000m Höhe und bildet dichte Horste, die dann reichlich blühen können. Wurde 1888 von Pfitzer für einen englischen Offizier, Spicer, der in China stationiert war, beschrieben.

Paphiopedilum spicerianum

Kultur bei mir im Topf mit Rindensubstrat, regelmäßig düngen aber nicht dauerhaft, wie bei meinen anderen Orchideen. Pflanze hat sich sehr gut entwickelt.

Coelogyne nitida

Diese Orchidee wächst gut und blüht mit jedem Neutrieb. Die Blüten duften nach Honig. Eigentlich ist ihre Blütezeit im Frühjahr, komischerweise blühen alle meine Exemplare jetzt.

Die Pflanze wurde 1828 von Lindley beschrieben. Sie wächst zum Beispiel in Nepal in Höhen zwischen 1300 und 2600m. Sie kann temperiert und kühl kultiviert werden bei mir in Töpfen mit Rindensubstrat. Ich habe gute Erfahrungen mit Dünger gemacht.

Coelogyne nitida