Coelogyne parishii

Ich bin ein großer Fan von grünblühenden Coelogynen. Leider müssen diese sehr warm kultiviert werden und kommen deshalb für meine kühle Kultur nicht in Frage. Da ist oben genannte Art eine Alternative, ein zusätzlicher Vorteil die Pflanze ist nicht so groß.

Die Pflanze wurde 1862 für Burma von Hook benannt. Der Name bezieht sich auf Parish einen englischen Orchideenkenner des 19. Jahrhunderts. Die Pflanze ist eine Tieflandart, trotzdem kommt sie bei mir gut zurecht. Sie wird in altem Rindensubstrat kultiviert und wächst inzwischen auf der Topfaussenseite. Regelmäßige Düngung wird gut vertragen.

Coelogyne parishii

Dendrobium wangliangii

Anläßlich der Weltorchideenkonferenz in Dresden hatte ich die Gelegenheit von Wenqing Perner das oben genannte Dendrobium wieder einmal zu erhalten bzw. für viel Geld zu kaufen. Ich hatte die Pflanze vor vielen Jahren einmal von Boscha Popow erhalten. Damals war es noch fraglich, ob nicht findige Züchter eine Hybride erzeugt hatten, um bei den wilden Sammlern, also auch bei mir, Begehrlichkeiten zu erzeugen. Inzwischen scheint aber die Art als solche anerkannt zu sein. Und mein Unsinn über die nahe Verwandschaft zu Dendrobium hekouense war auch eher Orchideenfolklore.

Also Dendrobium wangliangii stammt aus Yunnan in China aus Höhen zwischen 1000 und 2200m und wurde 2008 von G.W.Hu, C.L.Long & X.H.Jin beschrieben.

Ich kultiviere die Pflanze jetzt aufgebunden mit Moosunterlage, die leider durch Dünger veralgt, da muss ich mal sehen, wie ich diese Algen entferne.

Conchidium mal wieder

Vor jetzt langer Zeit gab es Orchideen im Handel, die selbst mir nach vielen Jahren der intensiven Suche nach Raritäten besonders im asiatischen Raum nicht geläufig waren. So war es auch mit dieser sehr kleinen laubabwerfenden Art, die ich von Boscha Popow erhalten habe. Sie ist aufgebunden und wird täglich angesprüht oder getaucht. Dazu erhält sie regelmäßig Dünger. Ich empfinde sie als extrem schwierig in der Kultivierung

Sie ist aufgebunden, hat ganz fein behaarte Wurzeln und die Bulben stehen dicht zusammen, sie sind abgeflacht, linsenförmig. Die Blüte erscheint aus der ehemaligen Blattansatzstelle. Die Pflanze soll aus Nepal stammen. Sie hat im Netz auch die Gattungsnamen Dendrobium und Conchidium.

Dendrobium farmeri Solid Pink.

Offenbar scheint es von dieser Art mehrere Unterarten oder Farbvarianten zu geben. Natürlich kann es auch sein, dass Orchideenhändler damit Begehrlichkeiten erzeugen wollen. Besagte Solid Pink steht bei mir in uraltem Orchideensubstrat und scheint sich trotzdem wohl zu fühlen. Die Blüten erscheinen im späten Frühjahr aber nur bei wirklich viel Licht. Ich habe meine Schattierung erst letzte Woche anläßlich der sehr heißen Tage montiert.

Einzelblüte

Die Pflanze wurde 1849 von Paxton für einen englischen Supervisor des Botanischen Gartens in Calcutta benannt. Sie kommt in Assam (Indien), Laos, Myanmar; Thailand, Malaysia und Nepal in Höhen zwischen 150 bis 1000 m vor. Hochoben auf großen Bäumen im Tieflandregenwald. Sie ist also der Sonne ausgesetzt.

Blütenstand Dendrobium farmeri