{"id":840,"date":"2017-05-01T14:37:33","date_gmt":"2017-05-01T14:37:33","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/?p=840"},"modified":"2017-05-01T14:37:33","modified_gmt":"2017-05-01T14:37:33","slug":"dendrobium-harveyanum","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orchideen-journal.de\/?p=840","title":{"rendered":"Dendrobium harveyanum"},"content":{"rendered":"<p>Kaum ein <em>Dendrobium<\/em> hat mich in den vergangenen 40 Jahren so fasziniert wie <em>Dendrobium harveyanum<\/em>. Ob es an der dottergelben Farbe liegt oder an der sehr exotischen, gefransten Lippe und den gefransten Sepalen und Petalen, ob es daran liegt, dass diese Pflanze relativ selten in Kultur ist? Auf Ausstellungen ist sie jedenfalls eher selten zu sehen. Ich erinnere eine Ausstellung in Belgien auf der vor einigen Jahren Paul Noben ein gutes Exemplar gezeigt hat.<\/p>\n<p>Ich selbst hatte lange nur kleine Exemplare, die pro Jahr einen Neutrieb erzeugten. So kann nat\u00fcrlich keine Schaupflanze entstehen. Aber wenigstens haben auch diese Pflanzen regelm\u00e4\u00dfig gebl\u00fcht.<\/p>\n<p>Vor 2,5 Jahren war ich nach fast 30j\u00e4hriger Pause wieder einmal in der G\u00e4rtnerei Hennis in Hildesheim. Dort habe ich ein mehrtriebiges Exemplar erstanden, welches sich nach dem Umtopfen auch etabliert hat. Ich pflege diese Orchidee k\u00fchl und hell und w\u00e4hrend der Wachstumszeit mit viel Wasser und D\u00fcnger.<\/p>\n<p>Jetzt schon im zweiten Jahr bl\u00fcht diese Orchidee, \u00a0leider allerdings mit sich nacheinander entwickelnden Bl\u00fctentrieben. Ist zwar auch ok, aber so wirkt sie nicht so imposant.<\/p>\n<figure id=\"attachment_841\" aria-describedby=\"caption-attachment-841\" style=\"width: 1000px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_5006.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-841\" src=\"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_5006.jpg\" alt=\"Dendrobium harveyanum \" width=\"1000\" height=\"667\" srcset=\"https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_5006.jpg 1000w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_5006-300x200.jpg 300w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2017\/05\/IMG_5006-768x512.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 767px) 89vw, (max-width: 1000px) 54vw, (max-width: 1071px) 543px, 580px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-841\" class=\"wp-caption-text\">Dendrobium harveyanum<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die Pflanze wurde nach einem irischen Orchideenliebhaber benannt, der sie als erster zum Bl\u00fchen brachte. Reichenbach beschrieb sie 1883. Sie kommt in auf Baumst\u00e4mmen und gro\u00dfen \u00c4sten in China (Yunnan), Myanmar, Thailand und Vietnam vor. Die Triebe sind oben keulenf\u00f6rmig verdickt und haben bis zu 9 eif\u00f6rmige, ledige Bl\u00e4tter. Die Bl\u00fctenst\u00e4nde erscheinen von Februar bis April an blattlosen Bulben aber auch an gebl\u00e4tterten Bulben aus dem oberen Bulbenende.<\/p>\n<p>Die Bl\u00fcten duften nach Honig und stehen an einer ca. 15 cm langen Infloreszenz, Anzahl der Bl\u00fcten bis zu 9.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum ein Dendrobium hat mich in den vergangenen 40 Jahren so fasziniert wie Dendrobium harveyanum. Ob es an der dottergelben Farbe liegt oder an der sehr exotischen, gefransten Lippe und den gefransten Sepalen und Petalen, ob es daran liegt, dass diese Pflanze relativ selten in Kultur ist? 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