{"id":2404,"date":"2024-03-01T10:58:43","date_gmt":"2024-03-01T10:58:43","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/?p=2404"},"modified":"2024-03-01T10:58:43","modified_gmt":"2024-03-01T10:58:43","slug":"australisches-dendrobium-blueht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orchideen-journal.de\/?p=2404","title":{"rendered":"Australisches Dendrobium bl\u00fcht"},"content":{"rendered":"<p>Merkw\u00fcrdigerweise habe ich in meiner Dendrobiensammlung relativ viele australische Arten. Dies kann daran liegen, dass ich zu Beginn der 1990er Jahre in Australien gereist bin.<\/p>\n<p>Aber eigentlich vermute ich einen ganz anderen Grund. Viele Dendrobien sind durch Kulturfehler und Krankheiten oder durch schlechtes Ausgangsmaterial (Importe, die schon halb tot hier ankommen) nur kurze Zeit in unseren Kulturen. Ein Orchideenfreund, der eine gro\u00dfe G\u00e4rtnerei betreibt, hat mir j\u00fcngst erkl\u00e4rt, 70% der Neuerwerbungen w\u00fcrden innerhalb von 24 Monaten sterben und nach 5 Jahren w\u00e4ren \u00fcber 90% tot. Bedeutet viele Orchideen, die wir k\u00e4uflich erwerben, kaufen wir nur f\u00fcr den Kompost oder die Biotonne. Wir betreiben Pflanzenmord im kleinen Stil. Ich kenne andere G\u00e4rtner, die sagen von bestimmten Orchideen sei es besser sie zu verkaufen, bevor sie in der G\u00e4rtnerei sterben. Wir Sammler hoffen nat\u00fcrlich, dass es ausgerechtet uns gelingt die Pflanzen\u00a0 dauerhaft am Leben zu erhalten. Der oben erw\u00e4hnte Orchideenfreund hat bez\u00fcglich der Sammlung immer neuer Orchideen sowieso die Auffassung, er w\u00fcrde Tr\u00e4ume verkaufen. Und wir als K\u00e4ufer geben uns gern den Illusionen hin.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck zum Dendrobium. Es geh\u00f6rt zu den sog. tereten Dendrobien mit Bl\u00e4tter die eher sukkulent sind und gro\u00dfen Kiefernnadeln gleichen. Kultur der Pflanze im Topf mit wenig grobem Substrat, dient eigentlich nur zur Befestigung der bis 2 Meter langen, sich verzweigenden Trieben. Die Pflanze verzeiht auch Trockenheit. Und sie \u00fcberlebt seit \u00fcber 30 Jahren auch Kulturfehler. So ist es \u00fcbrigens mit den meisten australischen Dendrobien.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/19c.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-large wp-image-2140\" src=\"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/19c-1024x683.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"440\" srcset=\"https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/19c-1024x683.jpg 1024w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/19c-300x200.jpg 300w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/19c-768x512.jpg 768w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2023\/03\/19c.jpg 1417w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Merkw\u00fcrdigerweise habe ich in meiner Dendrobiensammlung relativ viele australische Arten. 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