{"id":1391,"date":"2020-01-10T15:22:29","date_gmt":"2020-01-10T15:22:29","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/?p=1391"},"modified":"2020-01-10T15:22:29","modified_gmt":"2020-01-10T15:22:29","slug":"porroglossum-eduardii","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/orchideen-journal.de\/?p=1391","title":{"rendered":"Porroglossum eduardii"},"content":{"rendered":"<p>Als ich mich noch f\u00fcr s\u00fcdamerikanische Kleinorchideen interessiert habe, fand ich in einem alten Heft von &#8220;Die Orchidee&#8221; den Hinweis, dass G\u00fcnter Ludwig einmal eine solche Orchidee mit vielen Bl\u00fcten zur Pr\u00e4mierung vorgestellt hatte. Ein Anruf erbrachte die Erkenntnis, diese Pflanze w\u00fcrde seit Jahren nicht mehr leben. Dann sah ich ein halbes Jahr sp\u00e4ter besagte Pflanze im Orchid Review, sie war ebenfalls pr\u00e4miert worden. Ich nahm Kontakt zum Besitzer auf und erbat mir ein Teilst\u00fcck, dieses brachte mir Henry Oakley mit zum EOC in Dresden. Inzwischen hatte ich auch \u00a0von der Firma Mundiflora ein weiteres Exemplar gekauft. Beide wurden aufgebunden mit etwas Moos und wie bei Ludwig und in England waagerecht auf einem Rindenst\u00fcck kultiviert. Die Pflanzen sind sehr klein und sind mit einem etwa 3-5 cm langem Rhizom miteinander verbunden. Ich habe sie t\u00e4glich angespr\u00fcht und nicht ged\u00fcngt. Sie haben bis zum Urlaub \u00fcberlebt und sogar gebl\u00fcht. Die orange rote Bl\u00fctenfarbe ist sehr spektakul\u00e4r.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1392\" aria-describedby=\"caption-attachment-1392\" style=\"width: 660px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_8018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-1392\" src=\"http:\/\/blog.orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_8018-683x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"660\" height=\"990\" srcset=\"https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_8018-683x1024.jpg 683w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_8018-200x300.jpg 200w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_8018-768x1152.jpg 768w, https:\/\/orchideen-journal.de\/wp-content\/uploads\/2020\/01\/IMG_8018.jpg 1701w\" sizes=\"(max-width: 660px) 100vw, 660px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1392\" class=\"wp-caption-text\">Porroglossum eduardii<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die Art wurde erst 1972 von Herman Sweet zu <em>Porroglossum<\/em> gestellt. Benannt nach Eduard Kalboch einem Orchideensammler am Ende des 18. Jahrhunderts. \u00a0Sie stammt aus Kolumbien und Ekuador und w\u00e4chst als Epiphyt oder terrestrisch in H\u00f6hen zwischen 1900 bis 2900 m H\u00f6he. Also sollte sie k\u00fchl kultiviert werden. Im vergangenen Jahr beim Tokyo Dome wurden Jungpflanzen davon verkauft. Allerdings sehr teuer und klein.<\/p>\n<p>Ich finde diese Orchidee stellt eine echte Herausforderung bez\u00fcglich ihrer Kultur dar und ist nur dem absolut erfahrenen Kultivateur zu empfehlen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als ich mich noch f\u00fcr s\u00fcdamerikanische Kleinorchideen interessiert habe, fand ich in einem alten Heft von &#8220;Die Orchidee&#8221; den Hinweis, dass G\u00fcnter Ludwig einmal eine solche Orchidee mit vielen Bl\u00fcten zur Pr\u00e4mierung vorgestellt hatte. Ein Anruf erbrachte die Erkenntnis, diese Pflanze w\u00fcrde seit Jahren nicht mehr leben. 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